Gold als Anlage

Viele Anleger vertrauen auf Gold. Gerade in Krisenzeiten erfreut sich Gold als Wertanlage wachsender Beliebtheit. Bereits vor einhundert Jahren war ein Maßanzug eine Unze Gold wert und heute gilt dieser Preis umgerechnet in Euro immer noch. Die Unze Gold für das Beispiel Maßanzug hat in 2010 einen Wert von 1.045 Euro. Auch über 100 Jahre hinweg hat die hohe Inflation dem Goldpreis nicht geschadet.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, in Gold zu investieren: Goldmünzen, Schmuck aus Gold und Goldbarren. Weil der Goldpreis in Feinunzen von 31,1 g festgelegt wird, kann eine Münze zwar ein Gesamtgewicht von 35 oder 40 g haben, der Anteil reinen Goldes beträgt jedoch nur 31,1 g, der Rest setzt sich aus Kupfer oder Silber zusammen. Auch 100 prozentige Goldmünzen (1000er Gold) sind erhältlich, diese sind jedoch beachtlich weicher und sind nicht unanfällig für Schäden. Die Goldmünze mit der höchsten Prägeauflage ist der Krügerrand aus Südafrika. Er besteht zu 91,667 % aus Gold, der Rest ist Kupfer. Sehr bekannt sind auch der kanadische Maple Leaf, bestehend aus 100 % Feingold, oder der australische Nugget.

Vor- und Nachteile einer Anlage in Gold
Einer der großer Vorteil von Gold als Anlage ist definitiv, dass Gold in Deutschland mehrwertsteuerfrei ist, im Gegensatz zu anderen Edelmetallen wie Platin oder Silber. Gold ist auf jeden Fall krisensicher, weil die Goldvorräte begrenzt sind und die Nachfrage nach Gold stetig steigt. Auf der anderen Seite ist Gold eine Anlage bei der keine Dividenden und Zinsen zu erwarten sind. Der Kapitaldienst muss aus der jährlichen Goldpreissteigerung erbracht werden. Für konservative Anleger zählt Gold daher eher zu den Anlagen für Krisenzeiten. Denn Gold als Anlage ist sehr verlässlich, weil wie das Beispiel mit dem Maßanzug zeigt, das Gold auch in Krisenzeiten und während der Kriege nie an Wert verloren hat.

Schlagwörter: ,