Münze Österreich weist Rekordzahlen aus

Immer mehr Menschen investieren ihr Geld in die wertvollen Edelmetalle Gold und Silber. Das kommt der Münze Österreich AG aus Wien zu Gute.

Das Tochterunternehmen der österreichischen Nationalbank stellt Münzen und Medaillen aus den beiden Edelmetallen her und ist führender Hersteller im Bereich der Münzprägestätten.

Neuer Höchstwert bei Erlösen

Durch die sich häufenden Geldanlagen im Bereich Silber und Gold stiegen die Gesamterlöse von 1,4 Milliarden Euro auf rund 2,2 Milliarden Euro. Ebenso stiegen die Nettoerlöse aus den eigenen Erzeugnissen von 1,58 Milliarden Euro auf 2,56 Milliarden Euro. Insgesamt stellt die Bilanz Rekordwerte dar.

Steigende Nachfrage

Im letzten Kalenderjahr stieg die Nachfrage in Bezug auf fundierte Wertanlagen, wie es bei Gold und Silber der Fall ist. Ebenso gab es höhere Absatzzahlen bei der Silberbullionmünze Wiener Philharmoniker. Diese wurde erstmalig im Jahr 2008 angeboten und erzielt weiterhin hohe Absatz- und Umsatzwerte. Sammlermünzen, Gold und Silber, aber auch die für die Republik Österreich hergestellten Umlaufmünzen werden vermehrt nachgefragt und sorgen für hohe Erlöse.

Betriebsergebnis ebenfalls erhöht

Im Jahr 2011 lag das Betriebsergebnis bei 30,2 Millionen Euro. Es lag somit deutlich über dem 2010 erwirtschafteten Ergebnis von 51,3 Millionen Euro. Im Gegenzug dazu lag das Finanzergebnis 2010 bei 25,3 Millionen Euro und sank nun sehr stark auf rund 10,4 Millionen Euro. Die Münze Österreich AG begründet dies unvorteilhaften Entwicklungen der Veranlagungen im Jahr 2011. Somit sank der Jahresüberschuss auf 66,9 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug er noch 74,1 Millionen Euro.

Die Münze Österreich AG beschäftigt zur Zeit über 200 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Diese produzieren jährlich circa 450 Millionen Münzen.

Bildquelle: Flickr by sirqitous

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